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Die Geschichte Venedigs

Der Überlieferung nach wurde Venedig 452 gegründet. Als die Hunnen unter Attila Italien erobern wollten, flohen die Bewohner vieler Städte Norditaliens auf die Inseln der Lagune, um ihr Leben zu retten. 697 wurde unter der Regentschaft der Dogen die Republik ausgerufen. Von nun an entwickelte sich Venedig zu einem sehr wichtigen Handelszentrum.

 

Als die Venezianer Konstantinopel und Zypern als Kolonien gewinnen konnten, war Venedig eine der bedeutesten Handelsmetropolen Europas geworden, dies auch dank der Tatsache, dass es die wichtigsten Handelsrouten innerhalb des Mittelmeersraumes kontrollierte. Historisch bedeutende Persönlichkeiten wie Marco Polo symbolisierten den Unternehmergeist des Venedigs des 13. Jahrhunderts.

Venedig erhielt zudem den Beinamen "Königin der Adria", zumal sich ihr Territorium bis ins Festland erstreckte und schloss Städte wie Vicenza, Verona und Padova sowie die Region Friuli ein. Die Republik Venedig erreichte den Höhepunkt ihrer Macht und Pracht während der Renaissance, konnte sich aber dem beginnenden Verfall zur Zeit der Jahrhundertwende nicht erwehren.

Nachdem die Osmanen Konstantinopel im 15.  Jahrhundert eingenommen hatten, später im 16. Jahrhundert auch Kreta und Cypern, begann Venedigs Macht zu bröckeln. Die Stadt wurde zum „Spielball" der Politik. 1797 an Österreich übergeben, kurz darauf von Napoleon I erobert, der es von 1805 bis 1814 regierte, wurde Venedig 1866, zusammen mit Venetien, Bestandteil des Königreiches Italien.