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Als
die Venezianer Konstantinopel und Zypern als Kolonien gewinnen
konnten, war Venedig eine der bedeutesten Handelsmetropolen
Europas geworden, dies auch dank der Tatsache, dass es die
wichtigsten Handelsrouten innerhalb des Mittelmeersraumes
kontrollierte. Historisch bedeutende Persönlichkeiten wie
Marco Polo
symbolisierten den Unternehmergeist des Venedigs des 13. Jahrhunderts.
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Venedig
erhielt zudem den Beinamen "Königin der Adria",
zumal sich ihr Territorium bis ins Festland erstreckte und
schloss Städte wie Vicenza, Verona und Padova sowie
die Region Friuli ein. Die Republik Venedig erreichte
den Höhepunkt ihrer Macht und Pracht während der Renaissance,
konnte sich aber dem beginnenden Verfall zur Zeit der Jahrhundertwende
nicht erwehren.
Nachdem die Osmanen Konstantinopel im 15. Jahrhundert
eingenommen hatten, später im 16. Jahrhundert auch Kreta und
Cypern, begann Venedigs Macht zu bröckeln. Die Stadt wurde
zum „Spielball" der Politik. 1797 an Österreich übergeben,
kurz darauf von Napoleon I erobert, der es von 1805 bis 1814
regierte, wurde Venedig 1866, zusammen mit Venetien, Bestandteil des
Königreiches Italien.
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